4. Februar, 10 Uhr: Internationale Urankonferenz in Münster - jetzt anmelden!
27.01.2012, 17:40
Am kommenden Samstag, 4. Februar, findet von 10-18 Uhr in Münster eine Internationale Urankonferenz statt. Die Eröffnung ist aufgrund der sehr hohen Nachfrage ins Institut für Soziologie, Scharnhorststr. 121, auf die andere Straßenseite verlegt worden. Erwartet werden AtomkraftgegnerInnen aus mehreren Ländern.
Mit Vorträgen und Workshops wollen wir den Beginn der Atomspirale ins Visier rücken: Zentrale Themen werden der weltweite Uranabbau, die Uranverarbeitung, die Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung sein. Mit den Urananreicherungsanlagen Gronau und Almelo sowie der Brennelementefertigung in Lingen haben wir drei zentrale Atomanlagen direkt vor der Haustür.
In den Workshops wird es zudem um die militärische Dimension der Urananreicherung, die gesundheitlichen Folgewirkungen, die gefährlichen Urantransporte, die Uranmülllagerung sowie um Perspektiven zur Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und um gemeinsame Aktionen gegen die europäische Uranindustrie gehen.
Zum Abschluss der Konferenz findet am Sonntag um 13 Uhr vor der UAA Gronau eine Kundgebung mit Sonntagsspaziergang statt.
Damit wir angesichts der sehr hohen Nachfrage die Organisation und Versorgung für die Konferenz besser planen können, bitten wir um möglichst frühzeitige Anmeldung: info@urankonferenz2012.de
Das Uran muss in der Erde bleiben - Uranindustrie auflösen - Urananreicherung stoppen und verbieten! ... [weiterlesen]
Anti-Atom-Landeskonferenz in Oberhausen beschließt Aktionsfahrplan für NRW
24.01.2012, 10:47
Mit rund 80 TeilnehmerInnen aus 40 verschiedenen Gruppen war die Anti-Atom-Landeskonferenz am 21. Januar in Oberhausen das am besten besuchte Treffen der letzten Jahre. Ein herzliches Dankeschön an die Oberhausener Initiative (www.antiatom-oberhausen.de).
Die breite Beteiligung aus Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden zeigt, dass der Widerstand in NRW gegen die wahnsinnigen Atomprojekte und für einen sofortigen Atomausstieg deutlich zunimmt. Es wird Zeit, dass auch in NRW der Atomausstieg und eine dezentrale Energiewende kommen - alle Atomanlagen müssen endlich stillgelegt und für Atomtransporte ein sofortiger Stopp verhängt werden! Wir fordern von der Landesregierung endlich einen konkreten Atomausstiegsfahrplan!
Auf der Landeskonferenz wurde ein Aktionsfahrplan für die nächsten Wochen und Monate verabschiedet:
4. Februar, 10-18 Uhr: Internationale Urankonferenz Münster (www.urankonferenz2012.de)
11. Februar: Bundesweit finden Fukushima-Mahnwachen als Zeichen der Solidarität mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung statt (www.ausgestrahlt.de) ... [weiterlesen]
Probe-Castor von Jülich nach Ahaus - und die Landesregierung macht mit?!
13.01.2012, 12:04
Die Rheinische Post meldet, dass im Forschungszentrum Jülich ein Vorbereitungstreffen zwischen Forschungszentrum, BfS sowie dem NRW-Innen- und Wirtschaftsministerium stattgefunden hat. Innenminister Jäger (SPD) lehne die Castor-Transporte zwar weiter ab, "man müsse sich dennoch darauf einstellen, dass sie stattfinden könnten".
Damit rückt die Landesregierung von ihrer bisherigen strikten Ablehnung ab und beteiligt sich nun an den konkreten Castor-Vorbereitungen. Das ist heuchlerisch, zumal das Bundesumweltministerium erst diese Woche auch dem Zwischenlager Ahaus wieder einmal seine Unsicherheit bescheinigt hat und auch dort womöglich eine 10 Meter hohe Mauer gebaut wird.
Wir fordern angesichts der immer neuen Unsicherheitsfaktoren bei der Zwischenlagerung und den Atomtransporten quer durchs Land von der Landesregierung einen kompletten Einlagerungsstopp für das Zwischenlager Ahaus und den Abbruch sämtlicher Castor-Vorbereitungen!
Heute (15. Januar) demonstrierten rund 60 Leute am Atommülllager in Ahaus. Weiter geht's am Samstag, 4. Februar, mit der Internationalen Urankonferenz in Münster (www.urankonferenz2012.de) sowie am 25. Februar mit dem Autobahn-Aktionstag Ahaus-Duisburg-Jülich "Dem Castor entgegen" (www.westcastor.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.duisburg-atomfrei.de). ... [weiterlesen]
Starker Auftakt 2012: Zahlreiche Großaktionen gegen Atomkraft in NRW
12.01.2012, 10:58
Neue Atommülltransporte nach Ahaus, Westcastoren von Jülich nach Ahaus, Ausbau der Urananreicherungsanlage Gronau sowie der Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg, Bau eines riesigen Uranmüllzwischenlagers in Gronau und ständige Urantransporte quer durch NRW - es gibt viel zu tun in NRW, um den Atomausstieg durchzusetzen. Dazu kommt die Pläne für ein neues RWE-AKW in Borssele/NL sowie der Weiterbetrieb der AKW Grohnde, Lingen und Tihange/Belgien rund um die Landesgrenzen.
Wir rufen deshalb zu den folgenden Anti-Atom-Protestaktionen auf, denn der Atomausstieg bleibt Handarbeit:
25. Februar: Autobahn-Aktionstag gegen die Westcastoren Jülich-Duisburg-Ahaus
Fukushima-Jahrestag: Am 11. März findet in Gronau im Rahmen internationaler Proteste eine landesweite Großdemo zum 1. Fukushima-Jahrestag statt. Beginn: 13 Uhr Bahnhof Gronau
(www.fukushima-jahrestag.de, www.ausgestrahlt.de) ... [weiterlesen]
Zwischenlager-Mauern schützen nicht gegen Flugzeugabstürze - neue Atommülltransporte nach Ahaus !!!
12.01.2012, 10:53
Alle Brennelement-Zwischenlager in Deutschland sollen durch 10 Meter hohe Mauern geschützt werden, weil sie nun auch offiziell nicht als terrorsicher gelten. Ob auch in Ahaus eine Mauer gebaut werden soll, ist noch unklar. Ein Bauantrag ist nach Medienberichten noch nicht gestellt. Andere Medien berichten zudem, dass nur Mauern an den Längsseiten der Hallen errichtet werden sollen. Fest steht außerdem, dass eine Mauer für das Jülicher Zwischenlager von der Bundesregierung nicht geplant ist, weil man die Castoren ja unbedingt nach Ahaus bringen will.
Doch was sollen Mauern eigentlich gegen Flugzeugabstürze helfen? Denn Ahaus, Jülich und die meisten anderen Atomanlagen sind nicht gegen Flugzeugabstürze geschützt. Und worin besteht die neue Gefahrenprognose für die Zwischenlager? Warum gilt sie nicht für das Uranmüll-Freilager in Gronau, wo die Uranfässer ja offen zugänglich unter freiem Himmel lagern? Fragen über Fragen - anscheinend sollen hier der Bevölkerung vor allem Beruhigungspillen verabreicht werden.
Eine Kl. Anfrage der Linken brachte für Ahaus noch mehr Erschreckendes ans Tageslicht: Während die
Landesregierung zu Recht die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus
ablehnt, schaut sie bei schwach- und mittelradioaktivem Atommüll einfach
weg. Zwischen Juli 2010 und November 2011 trafen insgesamt 74
Atommüll-Container in Ahaus ein. Beantragt und teilweise schon genehmigt
sind 14 weitere Atommüll-Container, die in insgesamt 7 Transporten nach
Ahaus sollen (Landtagsdrucksache 15/3610)! ... [weiterlesen]
Will Areva bei Urenco einsteigen ? - AtomkraftgegnerInnen: Stilllegen statt verkaufen !
06.01.2012, 12:07
Aktuell 16. Januar: Der französische Atomkonzern Areva will nach Angaben der niederländischen Zeitung Het Financieele Dagblaad vom 5. Januar 2012 beim internationalen Urananreicherer Urenco einsteigen. Areva dementierte das eine Woche später nur wachsweich: "Zum jetzigen Zeitpunkt" denke man nicht an eine Beteiligung.
Urenco betreibt in Gronau die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage und gehört zu einem Drittel RWE und EON.
Auch der niederländische und britische Staat halten jeweils ein Drittel an Urenco.
RWE und EON hatten im September 2011 angekündigt, ihre Urenco-Anteile
verkaufen zu wollen. Dem Zeitungsartikel zufolge haben die beiden Atomkonzerne dafür die Investmenttochter der Bank of America, Merrill Lynch, beauftragt. Areva lasse sich durch die Bank Nomura vertreten, der niederländische Staat durch die Credit Suisse. ... [weiterlesen]
SOFA wünscht ein ausstiegsfreudiges und schönes 2012!
29.12.2011, 15:41
Es war ein trauriges, bewegendes und widerständiges Jahr - Fukushima hat uns alle geschockt. Niemals waren in so kurzer Zeit so viele Menschen gegen Atomkraft auf der Straße wie nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe. Und nur deshalb mussten die schwarz-gelbe Atomregierung in Berlin acht AKW in Deutschland abschalten. Doch seither sind der Atomausstieg und die Energiewende im Sande verlaufen und es droht ein Rollback der Atomindustrie - wenn es nicht auch 2012 wieder massiven Widerstand aus der Bevölkerung gibt!
Wir wünschen allen MitstreiterInnen und FreundInnen ein ausstiegfreudiges Jahr 2012, in dem die Anti-Atom-Sonne kräftig lacht und der Atomindustrie der Saft aus der Steckdose gezogen wird.
Seid mit dabei und bleibt auf der Straße: Widerstand wirkt, das hat 2011 gezeigt!
Und hier unsere kleine To-Do-Liste für NRW und Umgebung:
Westcastoren von Jülich nach Ahaus verhindern
Urananreicherung Gronau, Brennelementefabrik Lingen und Atommüllkonditionierung Duisburg sofort stilllegen
Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen - auch der AKW Lingen, Grohnde und Tihange
Neue AKW verhindern - in Borssele, Polen, Finnland, GB und anderswo
Organisation, Aktionen und Infomaterialien kosten viel Geld.
Bitte spendet für den Antiatom- Wider- stand auf unser
Widerstandskonto.Übrigens wird die GLS Bank von Urgewald e.V. als ethisch und ökologisch verantwortlich empfohlen.
Informiere dich über das Geschäfts- gebaren deiner Hausbank bei der Finanzierung von Atomanlagen im In- und Ausland.