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Atomkraft: Schluss jetzt!

Aktionswochenende in Ahaus und Gronau!
02.05.2008, 00:25

Pause auf der Zufahrt des BEZ(Aktuell 4. Mai:) Am 1. Mai begann das Aktionswochenende der Anti-Atom-Bewegung in Ahaus mit dem Maifest der BI "Kein Atommüll in Ahaus", einer Kundgebung am Zwischenlager Ahaus (ca. 100 Leute) und der Eröffnung des Camps. Insgesamt schauten über den Tag verteilt rund 500 Leute auf der BI-Wiese am Zwischenlager rein.
 
Auf der Kundgebung rief die BI Ahaus zum Widerstand gegen die geplanten neuen Atommüllfuhren Richtung Ahaus auf. Seit 2006 laufen zwei Genehmigungsanträge für neuen Atommüll, weil das Lager nach 16 Jahren Betrieb immer noch zu 90 % leer steht. Es redeten auch AtomkraftgegnerInnen aus Russland, Finnland und Frankreich.
 
Als eine Gruppe von Leuten um das Zwischenlager spazierte, düste gleich die Polizei heran, stellte Personalien fest und kündigte den Einsatz von Hundertschaften an, bzw. die Räumung des Camps an, wenn sich nochmal jemand an den Zaun wage. Im Camp ließ man sich dadurch nicht einschüchtern und machte ungestört weiter.
 
Am Freitag wurde in der Stadt die Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung eröffnet und abends spielten auf der BI-Wiese drei Bands und sorgten für gute Stimmung. Auch das Zwischenlager wurde erneut erkundet - die Polizei verhielt sich aber wesentlich ruhiger. Am Samstag sorgte ein Kletterkurs direkt vor dem Zwischenlager für gute Laune.
 
Heute ging es dann mit einem netten Autokorso von Ahaus zur UAA Gronau. Vorneweg fuhr der Ahauser Modell-Castor, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Rund 50 Leute beteiligten sich an der Kundgebung vor der UAA. Rashid Alimov von der russischen Umweltgruppe Bellona aus St. Petersburg forderte einen sofortigen Stopp der Uranmülltransporte von Gronau nach Russland.
 
Anschließend ging es auf dem traditionellen Sonntagsspaziergang rund um die UAA.
 

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