25 Jahre UAA Gronau - Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Urenco ein
02.09.2010, 22:52

Passend zum 25jährigen Betriebsjubileum der Urananreicherungsanlage Gronau macht die Staatsanwaltschaft Münster der Urenco ein besonderes Geschenk: Das Verfahren wegen Freisetzung Gesundheitsgefährdender Stoffe wurde eingestellt. Den Bediensteten sei kein Vorwurf zu machen hieß es. Bei dem Arbeiter wurden damals Uranpartikel in Blut und Urin nachgewiesen. Begründet wurde die Verfahrenseinstellung damit, dass die freigesetzte Menge Uran nicht gesundheitsschädlich gewesen sei. Dabei müsste die Staatsanwaltschaft eigentlich wissen, dass Grenzwerte nur angeben, wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich eine Erkrankung ist, diese aber niemals völlig auszuschließen ist!

Wir wollen der Urenco natürlich auch "gratulieren" und zwar am Sonntag, 5.9. um 13 Uhr vor dem Tor der Urananreicherungsanlage (Röntgenstraße 4). ...
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25 Jahre Urananreicherung in Gronau - Stilllegen statt Gratulieren
11.08.2010, 15:16

Am 15. August vor 25 Jahren ging die Urananreicherungsanlage in Gronau in Betrieb. Seitdem werden nicht nur unzählige Atomkraftwerke mit Brennstoff versorgt, sondern auch riesige Mengen schwach-radioaktiver Atommüll produziert, ca. 27.000 Tonnen werden davon aus Uranhexafluorid in Russland unter freiem Himmel endgelagert. Wie viel nach Frankreich transportiert wurde ist unklar. Neben diesem wahnsinnigen Atommülltourismus gab es auch noch einige Störfälle, den schwersten im Januar 2010, wo ein Arbeiter kontaminiert wurde, der Katastrophenschutz total versagte und der Arbeiter eine Odysee durch vier Krankenhäuser mitmachen musste.
Trotz zahlreicher Sachspenden an Gronauer Schulen und Vereine durch die Betreiberfirma Urenco geht der Widerstand auch nach 25 Jahren weiter, bis die Anlage endgültig geschlossen wird.

Der AKU Gronau ruft deshalb fuer den 5. September um 13 Uhr zu einer grossen Kundgebung fuer die sofortige ...
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Neuer Urantransport aufgedeckt - Erfolgte Anlieferung über Hamburger Hafen?
20.07.2010, 10:37

In Gronau ist gestern Mittag ca.12.30 ein Urankonvoi mit 6 LKW (Spedition Dekker), NL Kennzeichen an der Urananreicherungsanlage angekommen. Begleitet wurde der Konvoi ab Einfahrt Industriegebiet von einem Zivicop im silbernen Mercedes.

Fotos von dem Transport findet ihr unter: [http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/urantransport]

Die Bilder dürfen für nichtkommerzielle Zwecke kostenlos mit Namensangabe (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen)weitergenutzt werden.

Wir vermuten, dass der gestrige Transport in Zusammenhang mit der Ankunft des Atomfrachtschiffes "Bugulma" im Hamburger Hafen steht. Die Bugulma transportiert regelmäßig kleinere Mengen (6-10 Container mit je 1-4 Fässern) ...
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Castor-Alarm - Sonntag 14 Uhr außerordentlicher Sonntagsspaziergang am BZA
27.05.2010, 23:50

CASTOR-ALARM IN AHAUS
SONNTAG 14 UHR DEMO VOR DEM ATOMMÜLLLAGER

Aus gegebenem Anlass informiert euch über den aktuellen Stand der Dinge zu den Ahaus-Castoren auf www.kein-castor-nach-ahaus.de und www.sofa-ms.de

CASTOR-ALARM IN AHAUS
SONNTAG 14 UHR DEMO VOR DEM ATOMMÜLLLAGER

Neuer Prozesstermin gegen das Eichhörnchen
26.05.2010, 12:39

Am 27. April 2009 stoppte ein Urantransport auf dem Weg von Gronau nach Frankreich für ca. 1,5 Stunden vor der Autobahnbrücke in Münster-Nienberge.
Das Eichhörnchen hatte diese Brücke für den luftigen Protest gewählt und soll dafür nun bestraft werden. Nachdem der erste Prozesstermin im Januar nach 90 Minuten beendet wurde, ist nun die weitere Verhandlung für den 12. Juli um 9:15 Uhr im Amtsgericht Münster Sitzungssaal 1 angesetzt.
Vorgeworfen wird dem Eichhörnchen einen Polizisten verbal genötigt zu haben.

Zu verurteilen ist jedoch nicht der Widerstand, sondern die gefährlichen und unsinnigen Urantransporte. Wir erklären uns deshalb solidarisch mit dem Eichhörnchen und laden alle herzlich dazu ein, am 12. Juli an einer weiteren Episode des politisch-juristischen Theaters teilzunehmen.

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Landesregierung, EON und RWE schützen Urenco - Störfälle und Sicherheitsmängel werden verharmlost!
07.05.2010, 10:37

Auch 100 Tage nach dem schweren Uran-Störfall in der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau legt die Landesregierung keinen Untersuchungsbericht vor, um vor der Landtagswahl keine unbequemen Atomnachrichten zu produzieren. Kurioserweise zwingt dies die Staatsanwaltschaft Münster dazu, offiziell gegen UAA-Betreiber Urenco weiter zu ermitteln - in dem man einfach auf den Untersuchtungsbericht wartet ...

Auf den Jahreshauptversammlungen von RWE und EON (beide halten zusammen ein Drittel der Urenco-Anteile) kamen jetzt aber auf intensive Nachfrage interessante und zum Teil erschreckende neue Details zu Urenco, der UAA und den Sicherheitsstandards zu Tage:

1. Die UAA hat derzeit eine Ausbaukapazität von 2800 Tonnen Urantrennarbeit und verbraucht derzeit 80 000 Megawattstunden Strom pro Jahr !! Soviel zum Thema CO2-freie Atomenergie ...

2. Sowohl RWE und EON haben nach eigenem Bekunden von Urenco keinen eigenen Untersuchungsbericht zum Störfall im ...
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